Heu als Futtermittel

Heu ist bis heute das vorrangig verwendete Futtermittel für Pferde, Schafe und Ziegen.Es stellt im Winterhalbjahr die Grundlage für eine gesunde und artgerechte Ernährung dar. Vorausgesetzt es handelt sich um qualitätsvolles, hygienisch einwandfreies Heu. Gleiches gilt für gute Silagen, die durch ein geringeres Wetterrisiko an Bedeutung Mehr...


Hessenschau Darmstadt

SCIVIAS Agrarberatung und -bildung war vom 29-31. August 2008 auf Südhessens größter Verbrauchermesse, der <Hessenschau> in Darmstadt. Im Ausstellerbereich <Pferde> konnte direkt am Pferdeshowring ein guter Platz gefunden werden. Neben vielen Fragen zur Nutzung, Anlage und Pflege... von Weiden und Wiesen sowie zur Fütterung, zur Haltung und zur Gesundheit wurden Infos und Ansichtsexemplare zum Jakobskreuzkraut und Mehr...

Berichte


Hessisches Waldgesetz – Auf Empfehlungen für Gesetzesformulierungen geeinigt

Am 25.06.2012 beschließt die hessische Landesregierung eine Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Rechts des Waldes und zur Änderung anderer Rechtsvorschriften.

Dieser Entwurf verbreitet sich schnell im Internet und wird an kommunale Spitzenverbände, anerkannte Naturschutzvereinigungen, Verbände und Vereinigungen der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft und der in ihnen Tätigen, Wirtschaftsverbände und Träger öffentlicher Belange nach Verteiler versandt.

Der Entwurf gelangt über Internet zu Birgit Ungar. Diese ruft am 11.07.2012 im Hess. Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUELV) an und erfragt, warum die VFD nicht angeschrieben wurde, da wir als Freizeitreiter und -fahrer von Regelungen bezüglich des Waldes stark betroffen seien

Herr Kuethe (HMUELV) bedankt sich bei mir für den Anruf und nimmt die VFD in den Verteiler auf und lädt die VFD von nun an zu allen wichtigen Gesprächen und zur Abgabe einer Stellungnahme ein.

Am 07. August 2012 nehme ich am eresten Treffen der Sport-und Naturverbände teil. Mit dem PSV-Hessen bringe ich die Anliegen der Pferdefreunde vor. Da schon beim ersten Termin die Diskussion sich auf die Radfahrer zu fokussieren droht, stelle ich mehrfach die unterschiedlichen Kriterien beider Sportarten bei der Nutzung des Waldes dar.

Wichtig für die VFD war die Abgabe einer Stellungnahme am 21.08.2012. Ich entschied mich, für die VFD eine eigene 6 seitige Stellungnahme abzugeben, anstatt eine gemeinsame mit dem PSV. Zwei Pferdeverbände sind immer besser als Einer und wir konnten frei formulieren. Bei der Formulierung der Stellungnahme wurde ich tatkräftig von Hans-Joachim Kohring unterstützt, dessen Kenntnisse sehr hilfreich sind.

Am 17.09.2012 wurde zum Treffen aller Sport-, Naturverbände usw. nun mit den Vertretern der Waldbesitzer-, Jagdverbände etc. unter Leitung von Staatsministerin Lucia Puttrich eingeladen. Wir kämpften viele Stunden um die Formulierung von § 15. Einig waren sich alle, dass Absatz 4 mit der alten Formulierung des Betretungsrechts, v.a. von kleineren Gruppen entfallen soll.

Ich stellte mehrfach heraus, dass Pferde und Radfahrer völlig unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich der Wegbeschaffenheit haben. Eine Orientierung an einem nicht geländegängigen PKW, als Kriterium ob ein Weg beritten werden dürfe, bezeichnete ich als unhaltbar. Auch die Einschränkung auf befestigte Wege sei im Hinblick auf die Tiergesundheit abzulehnen.

Für uns zufriedenstellend wurde sich darauf geeinigt, dass eine messbare Wegebreite entfällt und dafür ein „gefahrloser Begegnungsverkehr" vorgeschlagen wird. Wege für Radfahrer und Reiter sollen befestigt oder naturfest sein und offiziell angelegt. Darüberhinaus stellte ich klar heraus, dass die VFD-Hessen sich gegen eine flächendeckende Ausweisung von Reitwegen ausspricht, da dadurch der Eindruck erweckt wird, auf den restlichen Wegen dürfe man sich nicht mit Pferden bewegen. Auch die schleichende Einführung von Nutzungsgebühren ist abzulehnen. Das Ministerium wünscht ebenfalls keinen Schilderwald. Auch der vom HMUELV geplante Wegfall der gelben Kennzeichnungsplakette wird begrüßt, aber nicht als zentrales Thema der VFD dargestellt. Leider möchten der PSV und die Waldbesitzer an der Kennzeichnungsplakette festhalten.

Am 08.10.2012 fand der 2. Runde Tisch statt. Viel diskutiert wurde, ob eine gegenseitige Rücksichtnahme für ein Gesetz ausreiche. Frau Puttrich stellte klar heraus, dass genaue Definitionen weitere Einschränkungen bedeuten. Für Kutschen wurden mit dem PSV eine Breite von 2m akzeptiert. Von Seiten des Waldbesitzerverbandes, des Landesjagdverbandes und des BUND (Wege müssten bestimmte bauliche Eigenschaften haben) wurde nun versucht, die am 17.09. stundenlang ausdiskutierte Wegebeschaffenheit und den Wegfall einer messbaren Wegebreite wieder rückgängig zu machen. Im Einvernehmen mit mehreren Verbände konnte ich dies als <Rolle rückwärts und vergebliche Arbeit am letzten Termin> bezeichnen. Frau Puttrich unterstützte dies und nahm die Bedenken, z.B. Reiten und Radfahren in Rückegassen in andere Paragraphen auf. Auch Herrn Möller vom Landesjagdverband sprach ich auf einige unglückliche, offizielle Formulierungen bezüglich Pferden im Wald an. Wiederholt wies ich darauf hin, dass bis vor einigen Jahrzehnten, sich alle Wege zu Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzwerbung...), Dienstwege, private Erledigungen, Handel/Gewerbewege, das ganze Militär u.v.m – ja sogar die adeligen Jagdgesellschaften sich im Wald abspielten. Bezüglich des Artenschutzes und des Überlebens von Vögeln war ich aber mit Herrn Möller einig, dass heutzutage vielen Waldbesuchern das Erkennen und Bewerten von Pflanzen schwerfällt und nicht nur Reiter geschützte Pflanzen be- bzw. zertreten.

Birgit Ungar, 1. Vorsitzende VFD LV-Hessen

Nachfolgend das Ergebnis vom 08.10.2012 . Frau Puttrich betonte, dass dies als Empfehlung zu betrachten ist und ein runder Tisch noch keinen verbindlichen Text erstellt.

http://www.hmuelv.hessen.de/irj/HMULV_Internet?rid=HMULV_15/HMULV_Internet/nav/4e6/4e630711-8ff1-2701-be59-263b5005ae75,b4e4a6b1-ecd3-a31f-


* Vortrag < Weidemanagement für Esel > 20.03.2010 in Kassel


Ein interessantes Projekt. Da Esel andere Ansprüche an einen Weideaufwuchs stellen als Pferde, Rinder usw. und in der deutschsprachigen Literatur dieses Thema weitgehend vernachlässigt wurde. Da für verschiedene Haltungssysteme und Standorte kein Patentrezept empfohlen werden konnte, sollte den Anwesenden der IG Eselfreunde Deutschland ein Überblick über verschiedene Weidesysteme, Zeigerpflanzen, Pflege- und Düngeaspekte... gegeben werden. Die anschließenden Fragen zeigten  auch den Informationsbedarf bezüglich der Möglichkeiten auf einen Grünlandaufwuchs oder Problempflanzen richtig einwirken zu können. In der Eselpost wird hierauf noch einmal eingegangen.

• Western World Schotten 17 - 26.07.2009


An zehn Tagen wurde das Wiesengelände unweit des Hoherodskopf im Vogelsberg zur Plattform und zum Treffpunkt für Western- und Freizeitreiter, Züchter und andere Pferderliebhaber sowie Hobbyisten.
SCIVIAS Agrarberatung bot an mehreren Tagen die Gelegenheit, sich am Informationsstand mit allen Fragen zum Pferd und anderen Weidetieren, direkt an Birgit Ungar zu wenden. Weiterhin konnten Ansichtsexemplare von wichtigen Weide- und Wiesenpflanzen sowie Giftpflanzen, wie z.B. dem Jakobskreuzkraut betrachtet werden. An zwei Tagen wurden zudem Fachvorträge zu den Themen < Weidemanagement > und < Fehler in der Pferdefütterung > angeboten.
Viele Fragen zur Fütterung, der Verbesserung der Weidehaltung, der Düngung und zu Problem- und Giftpflanzen wurden gestellt. Besonderes Interesse fand natürlich das Thema < Jakobskreuzkraut > . Dieses wurde neben anderen gelben Kräutern und Leguminosen ausgestellt. So konnte jede(r) seine botanischen Kenntnisse hierzu prüfen. Obwohl  das Theme in diesem Jahr auch von der Presse reichlich bearbeitet  wurde, wurden von den Besuchern  viele Fragen dazu gestellt.

 

 
  Western World - Die reitbare Kuh und Ihre

  Besitzerin vor dem Informationsstand


-  Weide Festival in Schönbrunn 15 - 16.08.2009

Das Weidefest bot  zahlreiche Vorführungen von Nutztieren, Reitweisen und Fahrsport an. Daneben konnten die neuesten Entwicklungen in der Landtechnik und besonders in der Grünlandbewirtschaftung betrachtet werden. Die Maschinen wurden auch im praktischen Einsatz gezeigt und Hersteller sowie weitere Firmen konnten am Ort besucht werden. SCIVIAS  iAgrarberatung- und bildung möchte seine Kunden immer mit den neuesten Informationen versorgen können.